Die Sanierung der öffentlichen Wasserversorgung wird zur Daueraufgabe in unserer Gemeinde

12. Juli 2017

Das weit verzweigte Versorgungsnetz erfordert stets einen besonderen Einsatz

Über -4- Tiefbrunnen, -2- Quellnutzungen, -9- Hochbehälter und ein mehr als -60- km langes Versorgungsnetz wird das Küssaberger Trinkwasser den rund 2.300 Haushalten innerhalb unserer Gemeinde zugeleitet. Im ländlichen Bereich stellen die naturgemäß großen Entfernungen die Gemeinden immer wieder vor ganz besondere Herausforderungen. Auch in Küssaberg werden die teilweise mehr als -80- Jahre alten Rohrleitungen sukzessive erneuert und den heutigen Anforderungen u. a. an die notwendigen Löschwassermengen in der Regel durch eine deutlich größere Dimensionierung angepasst.

Wesentliche Verbesserungen erfolgten in den letzten Jahren vor allem in den Ortsteilen Bechtersbohl, Dangstetten, Ettikon, Kadelburg und Rheinheim. Auch das Küssaberger Gewerbegebiet Greut wurde in den vergangenen Monaten für eine höhere Versorgungsleistung vorbereitet und die Ausschreibung für eine Höherdimensionierung im Bereich der Schanzstraße Kadelburg wird derzeit vorbereitet.

Im Jahr 2018 müssen weitere Sanierungen insbesondere im Ortsteil Bechtersbohl folgen, wobei mittelfristig auch zahlreiche noch vorhandene ältere Rohrleitungsabschnitte in anderen Ortsteilen zusätzlich ersetzt werden sollen. Eine gesicherte Trink- und Löschwasserversorgung ist neben der ordnungsgemäßen Abwasserentsorgung eine der wichtigsten Aufgaben einer Kommune. Diese Ver- und Entsorgungseinrichtungen werden in Küssaberg auch in den kommenden Jahren erhebliche Finanzmittel binden und Gemeinderat und Verwaltung dauerhaft beschäftigen. Wir dürfen uns an dieser Stelle bei unserem langjährigen Wassermeister und Bauhofleiter Franz Rogg aus Reckingen für seine stetigen Bemühungen zugunsten der Sicherstellung der Wasserversorgung recht herzlich bedanken.

Gemeinderat, Bürgermeister und Gemeindeverwaltung